Was die Uni angeht, hast du bestimmt festgestellt, dass es hier einige Unterschiede zur Schule gibt. Je nach Hochschule und Studiengang sitzt du vielleicht mit hunderten Kommiliton/innen in der Vorlesung und die Profs kennen möglicherweise nicht mal deinen Namen. Ob du an deinen Veranstaltungen teilnimmst oder zu Hause ausschläfst interessiert meist niemanden, deinen Stundenplan musst du dir selbst zusammenstellen und die Modulhandbücher werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Im Gegensatz zur Schule bedeutet ein Studium meist eigenverantwortliches Lernen und erfordert einiges an Organisation. Dass man da nicht von Anfang an durchblickt, ist ganz normal. Versuch dich davon nicht stressen zu lassen und nutze die Unterstützungsangebote an deiner Uni, wie Studierendensekretariate, Studiengangsbetreuung oder Fachschaften. Wenn du dir unsicher bist, an wen du dich wenden sollst, kannst du auch deine Dozierenden fragen. Sie sind bestens mit den Abläufen an der Hochschule vertraut und helfen dir gerne weiter. Oder du fragst deine Kommiliton/innen und wunderst dich, wie oft du ein »Oh man, keine Ahnung. Ich dachte, ich bin die/der einzige, die/der das nicht kapiert! Lass nachher mal zusammen zur/zum Prof gehen und fragen.« zu hören bekommst. Denn: Du bist nicht alleine. In Deutschland nehmen pro Jahr rund 500.000 weitere Studis ein Studium auf und sind zum Großteil ebenfalls zum ersten Mal in dieser Situation.1