Wenn das einschlafen schwerfällt: Die Ursachen erkennen
Schlaf ist zutiefst individuell. Es gibt daher viele verschiedene Gründe, warum es manchmal schwerfällt, einzuschlafen. Stress, Angst, unregelmäßige Schlafgewohnheiten, übermäßiger Koffeinkonsum und eine hohe Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen können den Schlaf stören. Oftmals können auch diffuse Gedankenschleifen den Einschlafprozess erschweren. In deinem Kopf herrscht also eine gewisse Unordnung, die es erschwert, deine Gedanken zur Ruhe zu bringen. Hier erfährst du, welche Gründe für Schlafstörungen bei Studierenden besonders häufig sind.
Um genauer zu verstehen, was deinen Schlaf beeinflusst, hilft es oftmals schon, die eigenen Gewohnheiten aufzuschreiben und zu analysieren. Du könntest zum Beispiel vor dem Schlafen deinen Tag zusammenfassen, um deine unbewussten Abläufe klarer vor dir zu sehen. Vielleicht stellt sich ja heraus, dass besonders die Nächte vor einer Klausur oder nach dem Training um 22 Uhr nicht so gut sind, dir das Treffen mit einer Freundin oder das Lesen eines Buchs hingegen hilft, schnell in den Schlaf zu finden. Wenn das Gedankenkarussell vor dem Schlafen wirklich nicht aufhören will, hilft es auch, die Gedanken ungefiltert runterzuschreiben. Dafür kannst du dir einen Notizblock neben das Bett legen und die Gedanken, die aufkommen, direkt notieren. So musst du keine Angst haben, dass du eine gute Idee oder ein wichtiges To-Do vergisst und wirst all die Gedankenfetzen los, die noch so in deinem Kopf umherschwirren.2