Was steckt hinter Heimweh im Studium?
Der Start ins Studium bedeutet für viele junge Menschen nicht nur einen neuen Lebensabschnitt, sondern auch eine große Umstellung: Neue Routinen, ein ungewohntes Umfeld und die Trennung von zuhause können herausfordernd sein. Dass dabei Heimweh aufkommt, ist keine Seltenheit. Manche erleben vor allem Sehnsucht und Einsamkeit. Bei stärker oder länger anhaltendem Heimweh können auch Stress, Ängste und Konzentrationsschwierigkeiten auftreten.1 In schweren Fällen kann Heimweh auch mit ausgeprägter Trennungsangst einhergehen. Ob und wie gut die Anpassung an die neue Lebenssituation gelingt, hängt von verschiedenen individuellen und sozialen Faktoren ab: Soziale Unterstützung und neue Kontakte am Studienort können dabei helfen, sich in der neuen Lebenssituation zurechtzufinden.2
Wenn du deine Familie oder Freunde zuhause vermisst, bedeutet das also nicht, dass du dem neuen Lebensabschnitt nicht gewachsen bist. Heimweh kann beim Übergang in eine neue Lebenssituation auftreten und ist kein Grund, sich dafür zu schämen. Häufig lassen die intensiven Gefühle mit der Zeit nach, wenn neue Kontakte entstehen und der neue Alltag vertrauter wird.3