Ein einfacher Tipp für eine ausgewogene Ernährung lautet, dass dein Teller so bunt wie möglich aussehen sollte. Das bedeutet eine ausgewogene Mischkost, welche mit gelegentlichem Fleisch- und Fischkonsum die perfekte Grundlage darstellt, um deinen Körper mit essenziellen Nährstoffen zu versorgen.2 Vegetarier/innen, Veganer/innen oder Personen mit Unverträglichkeiten können sich natürlich genauso ausgewogen ernähren. Hier kann es jedoch sinnvoll sein, gemeinsam mit der Hausärztin oder dem Hausarzt auf die Nährstoffversorgung zu achten. Bei der veganen Ernährung kann zum Beispiel leicht ein Mangel von Vitamin B12 entstehen, sodass hier an eine Supplementierung gedacht werden kann. Zudem fällt es häufiger schwerer zum Beispiel ausreichend Proteine, Eisen und Jod zu sich zu nehmen.
Außerdem ist für unseren Körper eine ballaststoffreiche Ernährung sehr wichtig. Ballaststoffe kommen fast ausschließlich in Pflanzen vor. Je unverarbeiteter Gemüse oder Obst ist, desto höher ist der Anteil an Ballaststoffen.3 Apropos verarbeitete Lebensmittel, dies kann ebenfalls ein elementarer Bestandteil für eine einseitige Ernährung sein. Denn Fertigprodukte wie TK-Pizza, Wurstwaren wie zum Beispiel Salami oder Schinkenwurst, aber auch Getränke wie Soft- und Energydrinks stellen dauerhaft einen großen Bestandteil von zu einseitiger Ernährung dar. Dabei sind natürlich nicht alle sogenannten prozessierten Lebensmittel unbedingt schlecht. Es kommt auf die Art der Verarbeitung an. Im Zweifel empfehle ich dir aber, auf unverarbeitete Lebensmittel zurückzugreifen. Darüber hinaus ist ein ausgewogenes Verhältnis von Mikro- und Makronährstoffen von besonderer Bedeutung. Was es damit auf sich hat, erfährst du in diesem Beitrag.